Mind­Set

Sandra Mastropietro

12. Januar 2020

Mentale Stärke

Das rich­ti­ge Mind­set kann unser Leben posi­tiv beein­flus­sen, denn unser Den­ken und Han­deln beein­flus­sen sich gegen­sei­tig. Wie wir unse­re Gedan­ken zu mehr posi­ti­ver Selbst­be­kräf­ti­gung steu­ern & unse­re men­ta­le Stär­ke trai­nie­ren kön­nen, erfährst du in mei­nem nach­fol­gen­den Artikel.

MEN­TA­LE STÄR­KE — WAS IST DAS EIGENTLICH?

Ein Begriff, den man immer häu­fi­ger liest, der aber für vie­le von uns nicht unmit­tel­bar greif­bar ist. Was genau ist damit gemeint? Stur­heit? Durch­set­zungs­ver­mö­gen? Wil­lens­kraft? Ja und Nein. Im Rah­men mei­ner Aus­bil­dung zum Men­tal­trai­ner habe ich ein­mal fol­gen­de Defi­ni­ti­on gele­sen und fand sie am passendsten:

“Men­ta­le Stär­ke ist ein­hun­dert­pro­zen­ti­ge Gedan­ken­kraft. Sie rich­tet den Fokus, unse­re gesam­te inne­re Stär­ke sowie unser gan­zes Selbst­ver­trau­en auf die eige­ne Zukunft und ist frei von Zwei­feln, Ängs­ten und Ablenkungen.”

Viel­leicht fragst du dich jetzt, wie das mit dem “frei von Zwei­feln und Ängs­ten” funk­tio­nie­ren soll, schließ­lich wägt man als ver­nünf­ti­ger Mensch immer ab. Immer posi­tiv, immer opti­mis­tisch — das geht fast nicht. ABER: Wir kön­nen in dem Moment, in dem wir nach vor­ne schau­en und uns Zie­le set­zen — pri­vat, beruf­lich oder sport­lich — posi­tiv gestimmt sein. Wir kön­nen dar­an glau­ben, dass unse­re Zie­le umsetz­bar sind. Dass wir es schaf­fen werden!

DIE EIGE­NEN STÄR­KEN ERKENNEN

Schon Bud­dha sag­te: “Wir sind, was wir den­ken” und drückt damit nichts Ande­res aus, als dass unse­re Gedan­ken, unser Wol­len und unser Han­deln aktiv, aber unbe­wusst, beein­flus­sen. Aber was bedeu­tet die Wech­sel­wir­kung aus Den­ken und Han­deln nun für uns in der Praxis?

Zunächst ist es wich­tig, sei­ne Stär­ken zu ken­nen und sich sei­nen eige­nen Talen­ten bewusst zu sein, denn nur dann kann bei­des gezielt ein­ge­setzt wer­den. Zudem stärkt das Wis­sen um die eige­nen Talen­te unser Selbst­be­wusst­sein und genau das wol­len wir. “Eigen­lob stinkt” NICHT — es stärkt! Und stimmt die Gedan­ken positiv!

Hier­für emp­feh­le ich dir eine klei­ne Übung:
Nimm dir Stift und Papier und ein paar Minu­ten Zeit:

#1 Schrei­be 5 Erfolgs­er­leb­nis­se aus den ver­gan­ge­nen 12 Mona­ten auf.
Falls du den spon­ta­nen Impuls haben soll­test, es gäbe da kei­ne 5 Stück — das stimmt ganz sicher nicht! Denk dar­an, wie du  2020 die Coro­na-Zeit gemeis­tert und zum Schutz Ande­rer bei­getra­gen, Home-Schoo­ling oder das Home-Office gema­na­ged hast. Wie du ggf. Kurz­ar­beit durch­ge­stan­den hast, ein offe­nes Ohr für ande­re hat­test und dich zum Spor­teln auf­ge­rafft hast, obwohl die Couch gera­de sooo bequem war.
#2 Schrei­be nun 5 — 10 Din­ge auf, die du an dir magst! Außer nega­ti­ven Gedan­ken ist hier alles erlaubt — vom kna­cki­gen Hin­tern in der Jeans, dem klei­nen Mut­ter­mal an der Wan­ge oder den Grüb­chen beim Lächeln bis hin zu beson­de­ren Talen­ten, wie zum Bei­spiel Schrei­ben, Mom­mu­ni­zie­ren, Mana­gen oder das Ver­mö­gen, logisch zu denken.

Hal­te jetzt kurz inne und sei stolz auf dich. 🙂

SEI­NEN ZIE­LEN POSI­TIV BEGENEN

Nach­dem du dei­ne Stär­ken und Talen­te erkannt hast, ist es an der Zeit, zu über­le­gen, wel­ches kon­kre­te Ziel dein nächs­tes sein soll. Ein sport­li­ches, ein pri­va­tes oder ein beruf­li­ches — ganz egal. Wich­tig ist, dass es kon­kret, greif­bar und rea­lis­tisch ist. Sprich: “Ich möch­te es kom­men­des Früh­jahr schaf­fen, 21,1 Kilo­me­ter am Stück zu lau­fen.” statt “Ich möch­te irgend­wann mal einen Halb­ma­ra­thon lau­fen.” Der zeit­li­che Rah­men muss gege­ben sein, auch ein greif­ba­rer Fakt, wie im Bei­spiel die 21,1 Kilo­me­ter am Stück. Dein per­sön­li­ches Ziel muss natür­lich kein Mara­thon, son­dern kann genau­so gut das Vor­ha­ben sein, jeden Mor­gen fünf Minu­ten zu medi­tie­ren oder sich täg­lich eine hal­be Stun­de für sich selbst zu nehmen.

Wich­tig ist, dass dir das Ziel gut tut und du dabei an dich glaubst. Dass du posi­tiv gestimmt bist und ver­stehst, dass du allein für dein Den­ken und somit auch für dein Han­deln ver­ant­wort­lich bist. Dann beginnst du mit der Ziel­vi­sua­li­sie­rung. Wich­tig hier­bei ist eine posi­ti­ve Gedan­ken­hy­gie­ne. Damit mei­ne ich, dass wir uns gedank­lich und bild­lich auf das Posi­ti­ve kon­zen­trie­ren, auch wenn wir wis­sen, dass der Weg zum Ziel nicht immer leicht und gerad­li­nig ver­lau­fen wird.

Außer­dem muss dir bewusst sein, dass es immer Kri­ti­ker geben wird. Aber die soll­ten dir egal sein! Denn wir ver­lie­ren auf dem Weg zum Ziel nie­mals den Glau­ben an uns selbst und das Wis­sen um unse­re Selbst­lie­be! Wir sind, was wir den­ken! Und wir den­ken posi­tiv. Wir wis­sen, wie stark wir sind und dass wir alles schaf­fen können!

 

VER­GLEI­CHE DICH NICHT MIT ANDEREN

Ein wei­te­rer Punkt auf dem Weg zum Ziel ist das Bewusst­sein, dass die ein­zi­ge Per­son, mit der man sich ver­glei­chen darf, der Mensch ist, der man ges­tern gewe­sen ist — und nie­mand sonst!

Wir müs­sen uns ins Gedächt­nis rufen, dass Social Media eine insze­nier­te Welt ist, in der zwar alle posi­tiv sind und das Glück schein­bar gepach­tet haben, aber dass dort eben auch nur maxi­mal die Hälf­te der Wahr­heit gezeigt wird. Es braucht und soll dich nicht zu sehr inter­es­sie­ren, wie Influ­en­cer x sei­nen Weg zum ers­ten Halb­ma­ra­thon bestrei­tet, son­dern nur Dein eige­ner Weg ist wich­tig. Inspi­ra­ti­on ist gut — solan­ge es dir bei dei­nen eige­nen Zie­len nützt. Außer­dem: Neid, oder gar Miss­gunst raubt Ener­gie. Viel Ener­gie sogar. Und bringt nega­ti­ve Gedan­ken und Emo­tio­nen bis hin zum Min­der­wer­tig­keits­ge­fühl mit sich. Spar dir die­se Ener­gie! Nut­ze sie für dich, für dein Vor­ha­ben. Für dein Ziel!

100 pro­zen­ti­ge Gedan­ken­kraft mit Fokus auf die eige­ne Zukunft!

 

MEIN FAZIT FÜR DICH

Du bist du! Und Du bist viel wert! Mit oder ohne Mann, mit oder ohne Kin­der, mit oder ohne (sys­tem­re­le­van­ten) Job! Du bist stark und schön, weil Du dich selbst liebst — und mit die­sem Wis­sen um Selbst­lie­be, Stär­ke und ganz eige­ner Schön­heit gehst Du jetzt da raus und eroberst die Welt, lie­be GYMQUEEN! 🙂

Dei­ne San­dra

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